Association of Kurdish Employers in Europe verurteilt Angriffe auf kurdische Stadtteile in Aleppo
Die Association of Kurdish Employers in Europe verurteilt mit Nachdruck die jüngsten Angriffe des Verteidigungsministeriums der syrischen Übergangsregierung auf die kurdischen Stadtteile im Norden der Stadt Aleppo, insbesondere auf die Viertel Şêxmeqsûd und Eşrefiyê.
Nach vorliegenden Berichten richten sich diese militärischen Operationen gegen dicht besiedelte Wohngebiete und treffen in erster Linie die Zivilbevölkerung. Frauen, Kinder und ältere Menschen sind unmittelbar betroffen. Die Angriffe verschärfen die ohnehin prekäre humanitäre Lage und bergen die akute Gefahr einer erneuten großflächigen Vertreibung der Bevölkerung.
Die Association of Kurdish Employers in Europe bewertet diese Handlungen als klaren Verstoß gegen grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts und fordert ein sofortiges Ende aller militärischen Maßnahmen gegen zivile Wohngebiete.
Wir appellieren eindringlich an die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Regierungen der europäischen Staaten sowie insbesondere an die Bundesregierung, ihrer Verantwortung zum Schutz der Zivilbevölkerung nachzukommen, die Angriffe unmissverständlich zu verurteilen und wirksamen diplomatischen sowie politischen Druck auf die Verantwortlichen auszuüben.
Rojava darf nicht zu einem weiteren Schauplatz massenhafter Vertreibung wie in Şengal (Sinjar) oder Kobane werden. Die Menschen müssen in Sicherheit und Würde in ihren Heimatregionen leben können, ohne erneut zur Flucht gezwungen zu werden.
Die internationale Gemeinschaft ist aufgefordert, unverzüglich zu handeln, um eine weitere Eskalation zu verhindern und nachhaltige Schutzmechanismen für die Zivilbevölkerung sicherzustellen.
Association of Kurdish Employers in Europe